Die Heizung bleibt kalt – und das natürlich an einem der kältesten Tage des Jahres. Bevor Sie den Notdienst rufen, lohnt sich ein kurzer Check. Viele Ursachen lassen sich in wenigen Minuten selbst beheben.
1. Strom und Sicherung prüfen
Leuchtet das Display der Heizung? Wenn nicht, prüfen Sie die Sicherung im Sicherungskasten und den Notschalter der Heizung (meist ein roter Schalter vor dem Heizungsraum).
2. Störungsanzeige ablesen
Zeigt das Gerät einen Fehlercode an? Notieren Sie ihn – das hilft uns bei der Ferndiagnose. Bei manchen Störungen hilft ein einmaliges Drücken der Reset-Taste. Tritt der Fehler danach erneut auf, nicht mehrfach resetten.
3. Wasserdruck kontrollieren
Am Manometer sollte der Druck bei den meisten Einfamilienhäusern etwa zwischen 1,5 und 2 bar liegen. Ist er deutlich niedriger, schaltet die Anlage zum Schutz ab. Fällt der Druck immer wieder ab, kann eine Leckage dahinterstecken.
4. Brennstoff prüfen
Ist der Gashahn geöffnet? Ist bei einer Ölheizung noch genug Öl im Tank, bei einer Pelletheizung genug Pellets im Lager?
5. Thermostat und Zeitprogramm checken
Steht die Anlage im Sommerbetrieb oder im Absenkmodus? Nach einem Stromausfall oder der Zeitumstellung stimmt manchmal die Uhrzeit nicht mehr.
6. Heizkörper entlüften
Gluckert es oder werden Heizkörper nur unten warm? Dann ist Luft im System. Entlüften Sie die Heizkörper und kontrollieren Sie danach erneut den Wasserdruck.
7. Wann Sie sofort den Fachbetrieb rufen sollten
- Gasgeruch: Fenster öffnen, keine Schalter betätigen, Haus verlassen und von draußen den Notruf des Gasversorgers wählen.
- Wasser tritt an der Heizung oder an Leitungen aus
- Die Störung kommt nach dem Reset immer wieder
- Ungewöhnliche Geräusche, Rauch- oder Brandgeruch
Heizungsnotdienst in Hildesheim
Hilft alles nichts, sind wir schnell für Sie da: 05121 8734923. Und wenn die alte Anlage immer öfter streikt, beraten wir Sie gern zum Heizungstausch oder zur Wärmepumpe.